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Warum Unternehmen nicht zwingend auf X «zwitschern» müssen 

Seit Elon Musk 2022 den Kurz-Nachrichtendienst Twitter (pardon: X) übernommen hat, hat er einiges unternommen, um Werbekunden und User:innen zu vergrämen. Auch sonst gibt es gute Gründe, weshalb Unternehmen X nicht für ihre Kommunikation nutzen sollten.

 

X hat eine «toxische» Umgebung

X bietet schnell einmal eine «toxische» Umgebung, in der sich negative Kommentare, Anfeindungen und Hassreden verbreiten können. Unternehmen, die auf X aktiv sind, setzen sich einem erhöhten Risiko aus, in Kontroversen verwickelt zu werden oder ihre Reputation zu schädigen. 

Hoher Zeitaufwand - wenig Ertrag

Die Verwaltung eines X-Accounts erfordert Zeit, Ressourcen und Engagement. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie über die Kapazitäten verfügen, um regelmässig Inhalte zu veröffentlichen, auf Kommentare zu antworten und ihre Community zu pflegen. 

Zudem ist X bekannt für seine häufigen Änderungen von Algorithmen, Funktionen und Richtlinien. Unternehmen müssen sich kontinuierlich an diese Veränderungen anpassen, was zusätzlichen Aufwand und Unsicherheit mit sich bringt.

Mangelnde Kontrolle über Inhalte

Auf X veröffentlichte Inhalte können sich schnell verbreiten und ausserhalb der Kontrolle des Unternehmens geraten. Ein unüberlegter Tweet oder eine missverstandene Botschaft kann zum PR-Albtraum werden. 

Nicht jedes Unternehmen hat überdies eine Zielgruppe, die aktiv auf X vertreten ist. Es ist wichtig, die demografischen Merkmale und das Verhalten der eigenen Zielgruppe zu berücksichtigen und zu prüfen, ob X effektiv die richtige Plattform für die Kommunikation mit ihnen ist. Es gibt eine Vielzahl von Social-Media-Plattformen, die möglicherweise besser zu den Bedürfnissen und Zielen eines Unternehmens passen. Durch die Diversifizierung der Präsenz auf verschiedenen Plattformen können Unternehmen ihr Publikum effektiver erreichen. 

Hinzu kommt, dass X in der Vergangenheit Datenschutzskandale und Sicherheitsprobleme hatte, die Bedenken hinsichtlich des Schutzes sensibler Informationen aufwerfen können. Unternehmen müssen also sicherstellen, dass sie die Privatsphäre und Sicherheit ihrer Kunden angemessen berücksichtigen. Immerhin kann man festhalten, dass dieser Einwand auch für andere Plattformen gilt.

X für die Echtzeitkommunikation

Trotz der potenziellen Herausforderungen und Risiken kann X für gewisse Unternehmen nach wie vor eine wertvolle Plattform sein. Insbesondere Unternehmen, die eine junge, engagierte Zielgruppe ansprechen oder auf Echtzeitkommunikation angewiesen sind, sollten einen X-Account ins Auge fassen

(03.05.2024)